inferno 2010
unglaublich
dennoch wahr. das inferno-wochenende begann mit diesen dummen wadenschmerzen. am samstagmorgen entschied ich mich für die
Kompressionssocken, da mein tape auf all den cremeli's nicht mehr klebte. punkt 6:30 fiel der startschuss. der see wellte etwas stärker als auch schon
aber es war ok. ich war die ganzen 3.1km alleine unterwegs und kam in sehr guten 52minuten zum wasser raus. dies schon als 17. singleathlet. auf dem
rennrad hatte ich eigentlich keine nennenswerten probleme und konnte eine gute pace fahren. die sonne strahlte immer mehr auf die strecke und es
wurde schon langsam warm. nach 4h und 35minuten gesamtzeit wechselte ich auf das bike. schon bei den ersten umdrehungen hatte ich einen krampf
im rechten oberschenkel. schnell trinken hiess es nun und er löste sich tatsächlich wieder. dies passierte noch dreimal. die bikestrecke musste dieses jahr
umgeleitet werden und ich fand sie war härter, zumal alles an der sonne war. diese scheinte nun richtig heiss auf den helm. die abfahrt bescherte mir vom
vielen bremsen noch krämpfe in den armen. zu dem kamen noch starke rückenschmerzen dazu. ich freute mich auf's laufen, da hatte ich die besten
gefühle und schliesslich auch gut trainiert, nur der waden machte mir sorgen. nach 6h und 30minuten wechselte ich in die laufschuhe. die sorgen für die
waden waren unbegründet. ich hatte nie welche probleme und das gefühl sagte ich bin ganz gut unterwegs, konnte an vielen stellen sogar rennen wo ich
früher laufen musste. in mürren wurde ich eines anderen belehrt! viel zu lange brauchte ich für diesen streckenteil, für mich komplett unbegreiflich? der
weg von mürren rauf auf das schilthorn war dann noch das zückerli!! im nacken hatte ich immer den 8 platzierten und ich sagte mir "verdammi, reto de
lasch ned a der verbi". ich merkte aber, dass er auch nicht schneller konnte wie ich und so hielt ich ihn auf distanz und liess die zeit eh aus den augen. ich
war mir aber mit der rangierung nicht ganz sicher, da die zeit eher langsam war. nach dem kanonenrohr konnte ich dann noch einen singleathleten
überholen. dieser hatte krämpfe ohne ende. so ist der inferno unten zu viel gas geben kann sich rächen aber man muss ja nicht gleich schleichen (gäll
reto!). als ich dann endlich auf der plattform und im ziel war wurde tatsächlich das unfassbare wahr. ich habe es geschafft und bin in die top ten
geschlichen. der unglaubliche 6. overall rang . ich konnte es gar nicht glauben. ich schloss überglücklich caro und yannick in die arme, was für ein tag.
andi der teufelskerli kam kurz nach mir als sagenhafter 10. overall ins ziel. super andi, endlich hast du nun dem inferno auch deinen stempel aufgedrückt.
es war ein hartes rennen, dass sieht man nur schon an vielen athleten die aufgeben mussten.
ich bin zufrieden (ja fast, das laufen halt!) mit meiner leistung und kann auf ein super wochenende zurück schauen.
vielen dank an alle für die gratulationen.....