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18.01.2011 trainingslager nummer 1
so nun ist es soweit. morgen geht es nach gran canaria. für 10 tage werde ich mich dort etwas um meine
fitness kümmern. dabei ist mein cousin georges.
ich freue mich auf die insel uind die kommenden trainingseinheiten.
6.02.2011 erster meilenstein gesetzt
auf dem weg nach nizza habe ich meinen ersten meilenstein gesetzt. das trainingslager in gran canaria ist auch schon wieder eine
woche her. in den 10 tagen konnte ich gut trainieren. das wetter spielte leider nicht mit aber die temperaturen waren trotz regen
immer noch genug hoch um in fast 2000 meter über meer noch mit kurzen hosen zu fahren! ok, ich gebe zu: georges und ich haben
uns auf dem pozo (höchster punkt von gc, 1942müm) den arsch abgefroren. eines nachts hatten wir sogar noch einen überfluteten
zimmerteil. da hörte der spass langsam auf.
ich bin sehr zufrieden. es kamen etwas mehr als 45 stunden zusammen, alles in grundlagentempo. das meiste natürlich auf dem
rennrad.
26.02.2011 bremgarter reusslauf
seit jahren, bin ich wieder einmal am bremgarter reusslauf gestartet. da ich die letzten paar jahre nicht viel für die geschwindigkeit
gemacht habe und erst die letzten zwei wochen mit der tempoarbeit begonnen habe, wusste ich dass ich nicht die schnellste zeit erreichen
werde. so ging ich heute um 14:30 an den start und habe mir eine zeitvorgabe von unter 45 minuten gegeben (11km ist der lauf). ich
habe viel zu schnell begonnen und musste im mittleren teil dafür büssen. seitenstechen, stechen im rücken und atemnot waren mein
ständiger begleiter ab km 7. dennoch kämpfte ich mich durch und kan mit 42:56 ins ziel. tip top, da bin ich zufrieden. klar, es ist nicht
die schnellste zeit aber es ist ein anfang. es hat spass gemacht und ich habe mich schon wieder gut erholt.
17.04.2011 2. trainingslager
morgen ist es soweit. das 2. trainingslager wird in angriff genommen. wieder einmal auf den kanaren, genauer gesagt auf fuerteventura.
zum ersten mal bin ich mit dem rad auf dieser insel, zum zweiten überhaupt. somit kenne ich keine strassen, keine dörfer, einfach
unbekanntes land. ich lasse mich überraschen, meine kleine familie ist auch dabei und unterstützt mich vor ort. wir sind nicht im playitas,
wie alle anderen, stationiert sondern irgendwo weiter unten. die vorfreude ist fast so gross wie die gepäckstücke ;-) meine fresse, haben
wir material dabei. bei zwei erwachsenen, einem neun jährigen und ein fahrrad wurden alle ressourcen aufgebraucht...... so denn, wir
verduften nun in den süden.
24.05.2011 wie die Zeit vergeht
ja ich bin zurück aus dem trainingslager, schon seit über drei wochen. es war super und ich konnte gut und viel trainieren. ich habe
es genossen nur zu trainieren, essen und schlafen! leider hat mich die arbeit schnell wieder auf den boden der tatsachen gestellt
und ich bin wieder voll drin. die zeit läuft wie verrückt. ich habe mich spontan für den 70.3 in rapperswil angemeldet, eigentlich ist es
total unsinnig 410.- franken auszugeben, mehr sage ich nicht dazu... in 5 wochen ist dann schon mein erstes hauptziel. ich fühle
mich noch nicht bereit aber ich denke das kommt schon noch. die vorfreude steht jedenfalls.
Rappi 70.3
sehr wahrscheinlich fragen sich die einten ob ich teilgenommen habe? Antwort: JA!
meine startnummer war 2063, ging irgendwo unter. auf dem kassenzettel (pardon
finisherdiplom) war etwas zu lesen von unknown athlete, ohne schwimmzeit (dabei
ging dies am besten) mit einer radzeit und laufzeit. meine daten: etwa 30min swim,
2:30 bike, 1:34 run mit wechsel etwa 4:40! diese angaben sind ohne gewähr,
ansonsten fragen sie ihren arzt oder apotheker. ich bin enttäuscht ab meiner
leistung, ohne frage. da kann und möchte ich nicht zufrieden sein. auf dem rad ist
der wurm drin, laufen ist solala, ich hatte mir mehr erhofft und das schwimmen ist
ganz gut gelaufen (denke ich einmal, leider kenne ich die verdammten offiziellen
zeiten nicht). kurz und bündig; ein rennen zum vergessen. gottseidank sind es noch
genau 3 wochen bis nizza, da habe ich ja noch allerhand zeit um mich zu
verbessern! das einzig positive das ich mitnehme: die zweite laufrunde war schneller
als die erste :-)
nun, ich werde mir ein paar gedanken machen müssen für mein hauptziel in nizza.
eventuell kann ich noch etwas verbessern bis nizza. mein ziel dort sollte schon
etwas schneller sein als letztes jahr. die hawaii-quali rückte mit heute etwas weiter
weg (weit weit weit weit weit weit weit weit weg!!), nur schon der gedanke daran ist
etwas verwegen!
fasdfasd
dfasdf
22.06.2011 Ironman Nizza
heute geht es mit dem auto in richtung nizza. am sonntag ist es soweit. ich freue mich, das
vorbereiten und warten hat ein ende. ich fühle mich ganz gut, habe aber gar keine grossen
ziele. einfach durch kommen lautet das motto und dies mit einem lächeln. am streckenrand
stehen natürlich meine treusten fan’s (caro und yannick), mit spezial t-shirt!
meine startnummer ist> 1347
link für die abschnittszeiten> http://www.ironmanlive.com
so dann, es wartet eine lange autofahrt auf uns...........
also, drückt mir die daumen.
03.07.2011 es sollte nicht sein
wie ihr auf dem bild seht habe ich ein finisher t-shirt an. dies bekommt nur wenn man finisht!
ich sehe alles andere als glücklich aus, ja das hat mit dem resultat zu tun> 11h und 28 sekunden,
dies ist die längste zeit die ich je für einen ironman gebraucht habe. aber immer noch besser als
dnf (did not finished).
ich war eigentlich frohen mutes und fühlte mich auch dem entsprechend. das schwimmen lief mir
gut, da kann ich voll zufrieden sein. das rad war wieder einmal der knackpunkt. die füsse
schmerzten von beginn weg, so als hätte ich diese schuhe noch nie angehabt. die temperaturen
waren nicht auf mich zugeschnitten, weit über 30ig grad schon auf dem rad. die radstrecke war
so schon hart aber mit dieser hitze.. das laufen war eine einzige farce. die temperatur stieg auf
40 grad, zuviel für mich! blattern an den füssen, ein heisser kopf setzen mich schon in der ersten
runde ausser gefecht. gehen anstatt rennen war angesagt. keine ahnung wie ich diese verfluchten
42km durchgestanden habe, denn der kopf hatte in der ersten runde schon aufgegeben. ich den -
ke allein der gedanke an den aufwand und meine treuen fans, die auch in der hitze ausharrten,
hielten mich im wettkampf.
so kam es zu dieser schlechtesten zeit aller ironman zeiten. einziger trost “finished” ohne wenn
und aber.
danke allen für die unterstützung vor, während und nach dem rennen.
nun werde ich es ruhiger angehen. die fehler korrigieren und mich auf den inferno vorbereiten.
22.08.2011 inferno triathlon
was für ein saisonabschluss. es hat sich wieder gezeigt, dass der inferno auf mich
zugeschnitten ist. leider musste das schwimmen abgesagt werden, viel zu hoher wellengang
war der grund. dies hat den ganzen rennverlauf durcheinander gebracht. viele athleten fuhren
wie die henker auf dem rennrad in richtung grindelwald. ich liess mich nicht beirren und fuhr
mein eigenes tempo und dies war erstaunlich konstant gut. stetig stärker wurde ich, zu
meinem eigenen erstaunen? rennrad und bike waren top und das laufen war trotz grosser
hitze super schnell. ich holte einen nach dem anderen wieder ein. lediglich auf dem letzten
kilometer brach ich ein, da musste ich noch gegen hinten kämpfen. glücklich im ziel
angekommen wurde es wieder ein top ten ergebnis, der 8. rang. ich war selber erstaunt über
meine leistung und freute mich riesig. von 8 singlestarts 5 mal in den top ten kann sich sehen
lassen. dazu bin ich auch noch der älteste! dies hat mir gezeigt, dass doch noch ein funken
hoffnung besteht, man muss nur an sich glauben und im training vielleicht einmal mehr die
arschbacken zusammen kneiffen.
nun lege ich eine längere pause ein. die arbeit ruft. die nächsten ziele sind aber schon
definiert.
23.10.2011 hallwilerseelauf und üetliberglauf
nach einer langen pause, etwa 5 wochen, ohne sport. habe ich mich wieder aufgerafft und mich
an paar läufen angemeldet. am 15.10. startete ich am hallwilerseelauf über die halbmarathon-
distanz. meine vorbereitung war optimal. ich kam fast direkt aus den schlemmerferien mit null
training und maximal übergewicht! meine bestzeit (1:21h) war nie in gefahr. dennoch war ich
sehr zufrieden mit meiner leistung. die zeit von 1:28h ist der vorbereitung entsprechend! gestern
war dann das nächste projekt dran. der üetliberglauf, mit 14km und über 200hm doch noch
anspruchsvoll. auch hier wieder dasselbe wie letzte woche. fast kein training und immer noch
übergewicht! zusätzlich haben wir yannick auch noch angemeldet. seine strecke: 2.1km aber
keineswegs flach. er meisterte seinen ersten lauf mit bravour. in 9min und 58sekunden konnte
caro ihren bueb wieder in die arme nehmen. stolzer 11. von 19 und 82. von 120. beachtliches
potenzial ist hier vorhanden. ich ging bescheiden an, reihte mich hinten ein und lief locker los.
bergauf überholte ich immer wieder, merkte aber schon dass ich bergab keine chance hatte und
ich immer wieder überholt wurde. ich lief einfach mein rennen und kam in 58min 27sekunden ins
ziel. dies erstaunte mich, da ich mit über einer stunde gerechnet hatte! naja, tiptop, vielleicht hat
das übergewicht auch sein gutes!
nächsten sonntag starte ich in luzern auf der halbmarathondistanz (wieder mit übergewicht!).
ziele habe ich keines aber vielleicht bin ich schneller als am hallwilerseelauf.......
12.11.2011 Wallisellen und Kyburg - Lauf
l
leider musste ich den luzern halbmarathon sausen lassen. somit entschloss ich mich am wallisellenlauf und kyburglauf
teilzunehmen. da ich an beiden läufen noch nie startete, pickte ich wie ein blindes huhn nach den körnern auf der strecke
umher. wallisellen ist mit 9.5km streng coupiert. ich geriet permanent in atemnot und hatte keine chance mich irgendwo auf
der strecke zu regenerieren. ein rennen das vom start weg volle pulle braucht.
mit der zeit von 39:10min war ich dennoch zufrieden, mehr lag an diesem tag nicht
drin.
der kyburglauf war dann noch coupierter. leck mich am a.... was für ein rennen. zum
einten hatte es einen downhill von fast 250hm auf 2km. ein ewiges rauf und runter.
eine super schöne strecke mit knackigen 500 treppenstufen auf dem letzten km!
am start stand ich viel zu weit hinten an. da habe ich sicher 30sekunden vergeben.
so musste ich mit starken rythmuswechseln die mitläufer überholen. auch hier war
wieder permanente atemnot angesagt. erst ab kilometer 8 fand ich meinen rythmus
und konnte sogar einige plätze gutmachen. dann kam “die treppe”. 500 (ich habe
nicht gezählt) stufen, völlig verschieden, nacheinander. die waren schon hart aber wer
das schilthorn bezwungen hat, kann auch diese herausforderung ohne probleme
meistern. oben angekommen, mussten noch etwa 500 meter durchgeknallt werden.
ich freute mich für den gelungenen lauf, die 10.4km meisterte ich in passablen 46:25min. ich hatte mich nicht völlig verausgabt
wie in wallisellen.
vielleicht gibt es noch den einten oder anderen volkslauf in diesem jahr.